{"id":16,"date":"2015-12-30T22:19:11","date_gmt":"2015-12-30T22:19:11","guid":{"rendered":"http:\/\/dev.uohjung.de\/?page_id=16"},"modified":"2021-03-24T20:07:45","modified_gmt":"2021-03-24T20:07:45","slug":"curriculum-vitae","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.uohjung.de\/?page_id=16","title":{"rendered":"Vita"},"content":{"rendered":"<p>Udo O.H. Jung wurde am 08.01.1941 in Solingen geboren. Er studierte Anglistik, Geschichte, P\u00e4dagogik und Philosophie in <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Albert-Ludwigs-Universit\u00e4t_Freiburg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Freiburg i. Brsg.<\/a> und <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/University_of_Edinburgh\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Edinburgh<\/a> (Schottland). Seine akademische Laufbahn f\u00fchrte ihn von Kiel \u00fcber Marburg nach Bayreuth. Dort war er bis 2002 Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des <a href=\"http:\/\/www.sz.uni-bayreuth.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Sprachenzentrums der Universit\u00e4t<\/a>.<\/p>\n<p>Neben seiner T\u00e4tigkeit am Sprachlabor des Englischen Seminars der Universit\u00e4t Kiel leitete er eine Arbeitsgemeinschaft, die sich mit dem Thema \u201eLegasthenie in Wissenschaft und Unterricht\u201c besch\u00e4ftigte.<\/p>\n<p>In die Marburger Zeit f\u00e4llt die Mitherausgeberschaft der Zeitschrift <a href=\"http:\/\/www.journals.elsevier.com\/system\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><em>System<\/em>: An <em>International Journal of Educational Technology and Applied Linguistics<\/em><\/a>. Er fungierte als Review Editor von System, eine Position, die er bis 1996 inne hatte, danach als <em>Assistant Editor<\/em> bis 2011.<\/p>\n<p>In seiner Eigenschaft als Leiter (1982-1988) der Sektion \u201eTechnologie und Medienverbund\u201c der <em><a href=\"https:\/\/gal-ev.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Gesellschaft f\u00fcr Angewandte Linguistik<\/a><\/em> (GAL) organisierte er 1984 die erste <em>Man and the Media<\/em> Konferenz, der bis 1997 vier weitere in Saarbr\u00fccken, London, Wien und Nancy folgten.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend des Br\u00fcsseler Kongresses (1984) der <a href=\"https:\/\/aila.info\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><em>Association<\/em> <em>Internationale de Linguistique Appliqu\u00e9e<\/em><\/a> (AILA) wurde er zum <em>Convenor<\/em> der <em>Commission on Educational Technology and Language Learning<\/em> (Cetall) gew\u00e4hlt, ein Amt, das er bis 1999 inne hatte.<\/p>\n<p>Zum Sommersemester 1989 wechselte er an die Universit\u00e4t Bayreuth. Der Peter Lang Verlag bot ihm zu diesem Zeitpunkt die M\u00f6glichkeit, in einer eigenen Reihe, den <em><a href=\"https:\/\/www.peterlang.com\/search?q1=Bayreuther+Beitr\u00e4ge+zur+Glottodidaktik&amp;searchBtn=\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bayreuther Beitr\u00e4ge(n) zur Glottodidaktik<\/a><\/em>, seine Forschungsergebnisse und die seiner Kollegen publik zu machen.<\/p>\n<p>Die Einbindung in internationale <em>Communities<\/em> spiegelte sich auch in der \u00dcbernahme von Verpflichtungen f\u00fcr den <em>Advisory Board<\/em> des Referateorgans <em>Language Teaching<\/em> (Cambridge University Press) sowie die franz\u00f6sischen Zeitschriften <em>Cahiers de l&#8217;APLIUT<\/em> und <em>Anglais de Sp\u00e9cialit\u00e9<\/em>\u00a0(ASp).<\/p>\n<p>F\u00fcr die universit\u00e4tsinterne Selbstdarstellung des Sprachenzentrums (K\u00fcrzel <em>Eszett<\/em>) stand eine eigene Schriftenreihe, <em>Der Eszettelkasten<\/em>, zur Verf\u00fcgung. Was Studenten und Dozenten sich in einem oder mehreren Semestern erarbeitet hatten, wurde dort publiziert. Einige dieser Arbeiten schafften es in fachdidaktische Zeitschriften und in die Deutsche Nationalbibliothek.<\/p>\n<p>Da es dem Eszett an einem Lektor f\u00fcr <em>Deutsch als Zweitsprache<\/em> mangelte, \u00fcbernahm Jung auch das abschlie\u00dfende Seminar zur Landeskunde f\u00fcr ausl\u00e4ndische Studenten. Mit seinen Sch\u00fclern durchmusterte er diverse Datenbanken, in denen die Stra\u00dfennamen in Deutschland Ost und West inventarisiert waren, um Zugang zum kollektiven Ged\u00e4chtnis zu erlangen. Erst nach seiner Pensionierung (2002) fand er ausreichend Zeit, die Vorstudien auf eine breitere Basis zu stellen, und fasste dann 2014 die Ergebnisse dieser Forschungen in dem im M\u00fcnchener iudicium Verlag erschienenen Buch <em>Deutsche SchildB\u00fcrgerKunde: Das ausgestellte Ged\u00e4chtnis der Nation <\/em>zusammen.<\/p>\n<p>In Fortsetzung und Erweiterung dieses Ansatzes erschien 2021 im BoD-Verlag sein &#8222;Investigativer Fremdsprachenunterricht&#8220;.\u00a0Dieses Buch zeigt, wie Lernende des Deutschen als Zweit- oder Fremdsprache, des Engli\u00adschen oder des Franz\u00f6sischen sich dem kulturellen wie auch dem kommunikativen Ged\u00e4cht\u00adnis von Deutschland, Frankreich, Gro\u00dfbritannien, Kanada, Luxemburg, \u00d6sterreich und den Vereinigten Staaten von Amerika ann\u00e4hern, indem sie fremdsprachenunterrichtstaugliche Dokumente <em>\u2212\u00a0<\/em>Stra\u00dfennamen, Schulnamen, Briefmarken, Leserbriefe, Cartoons, Belletristik, kulturelle Schl\u00fcsselerlebnisse <em>\u2212\u00a0<\/em>bearbeiten, um bedeutende Aspekte der Zielsprachenkultur aufzudecken und mit einander zu vergleichen. Lehrer und Sch\u00fcler kooperieren in gleichsam detektivischer Absicht und kl\u00e4ren so Sachverhalte auf, die selbst Kennern verborgen geblie\u00adben sein k\u00f6nnen.\u00a0Zwar ist der Fortgeschrittenenunterricht der<em> l<\/em><i>ocus\u00a0classicus\u00a0<\/i>des Investigativen Fremdsprachenunterrichts, seine Methoden lassen sich jedoch so weit heruntertransponieren, dass Sch\u00fc\u00adler mit geringeren Vorkenntnissen daran teilhaben k\u00f6nnen.\u00a0Unserem Zielobjekt, dem kulturellen Ged\u00e4chtnis, k\u00f6nnen auch jene nicht ausweichen, die statt einer die Vergangenheit ber\u00fccksichtigenden Landeskunde lieber eine Gegenwartskunde, die der Globalisierung der modernen Welt Rechnung tr\u00e4gt, etablieren m\u00f6chten. Das kulturelle Ged\u00e4chtnis ist mitbestimmend f\u00fcr die Gegenwart, weil es Vergangenes zwanghaft herauf\u00adbeschw\u00f6rt.<\/p>\n<p>Jung lebt mit seiner gro\u00dfen Liebe seit 2002 in Bad Godesberg. Die beiden haben zusammen in Freiburg i. Brsg. studiert und sind seit mehr als 50 Jahren verheiratet. Ihr einziger Sohn, Volker, hat Computerwissenschaft und Betriebswirtschaft studiert. Ohne seine Informatikkenntnisse w\u00e4ren die Forschungen zum kollektiven Ged\u00e4chtnis nicht \u00fcber die Anfangsgr\u00fcnde hinweggekommen.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n\n\n<pre class=\"wp-block-code\"><code><\/code><\/pre>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-code\"><code><\/code><\/pre>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-code\"><code><\/code><\/pre>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Udo O.H. Jung wurde am 08.01.1941 in Solingen geboren. Er studierte Anglistik, Geschichte, P\u00e4dagogik und Philosophie in Freiburg i. Brsg. und Edinburgh (Schottland). Seine akademische Laufbahn f\u00fchrte ihn von Kiel \u00fcber Marburg nach Bayreuth. Dort war er bis 2002 Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Sprachenzentrums der Universit\u00e4t. 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